Unsere minimalistische Babyausstattung – was wir wirklich gebraucht haben

Unsere minimalistische Babyausstattung – was wir wirklich gebraucht haben

Unsere minimalistische Babyausstattung – was wir wirklich gebraucht haben

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit kurz vor der Geburt, an meinen Nestbautrieb. Diese riesige Liste an Dingen, die wir angeblich „brauchen“. Checklisten, Shoppingguides, Baby-Erstausstattungsratgeber – und mein Gefühl, dass ich völlig überfordert war.

Tief in mir wusste ich: irgendwie: Ein Baby braucht keine tausend Dinge. Ein Baby braucht Nähe. Wärme. Und Sicherheit.

Also haben wir es anders gemacht. Ganz bewusst minimalistisch. Reduziert auf das, was wirklich zählt. Und weißt du was? Es war genau richtig so. Damit es auch dir leichter fällt, zeige ich dir in diesem Beitrag einen Weg zu einer liebevoll minimalistischen Babyausstattung – mit Herz, mit Verstand und mit all den Dingen, die wir wirklich gebraucht haben.

Unsere minimalistische Babyausstattung – was wir wirklich gebraucht haben

Warum wir uns für Minimalismus entschieden haben

Nicht, weil wir zu geizig waren oder unserem Kind nicht alles kaufen wollten. Sondern weil wir schnell gemerkt haben:
Weniger Zeug bedeutet mehr Raum für das Wesentliche.

Mehr Platz im Kopf. Mehr Platz in der Wohnung. Und vor allem: Mehr Zeit mit unserem Baby, statt ständig Dinge zu organisieren, zu suchen oder zu verstauen. Außerdem: Ein Baby weiß ja gar nicht, ob es gerade in einem 800 € teuren Stubenwagen liegt – oder auf Mama’s Brust schläft. Was es fühlt, ist Bindung.

Was wir wirklich gebraucht haben – und was nicht

Hier ist meine ehrliche Liste – mit Dingen, die wir als hilfreich erlebt haben. Und einige, die wir guten Gewissens weggelassen haben.

Was für uns unverzichtbar war:

1. Tragetuch oder Tragehilfe
Ein echtes Must-have. Nähe, freie Hände, Geborgenheit. Ich muss dazu sagen, dass wir durchaus einen Kinderwagen hatten beim ersten Kind und auch den Plan hatten, dass dieser ausgiebig genutzt wird. Unser Kind hat uns allerdings ziemlich schnell deutlich gezeigt, dass es davon nichts hält und bei der zweiten Schwangerschaft haben wir dann überhaupt keinen Kinderwagen mehr besorgt.
–> Mein Favorit: Tragetuch aus Bio-Baumwolle*

2. Beistellbett oder Matratze am Boden
Sicher, nah bei uns – aber ohne unnötige Extras. Wenn du mehr über die sichere Schlafumgebung eines Kindes lesen möchtest, kannst du auch gerne diesen Blogbeitrag von mir lesen.
–> Einfaches Beistellbett*

3. 5–7 Bodys (Wickelvariante in 50/56)
Am besten aus Baumwolle oder Wolle/Seide für Neugeborene. Gibts auch bei DM, übrigens 🙂
–> oder hier diesen: Unisex-Body*

4. 3–4 Hosen ohne Fuß
Strampler mit Füßen passen selten optimal und engen dein Baby eher nur ein. Ohne Füße kann dein Baby mehr spüren und wahrnehmen – und wird nicht eingeengt.

5. 2 Schlafanzüge + 1 Schlafsack (ohne Arm)
Wir haben diesen Schlafsack* geliebt – atmungsaktiv und unkompliziert.

6. Mulltücher – und zwar viele!
Stillen, Spucken, Kuscheln, Zudecken, Wickeln – echte Allrounder.
–> Große Mulltücher im 4er-Set*

7. Wickelunterlage + Windelbedarf
Wir hatten keine Wickelkommode, sondern eine mobile Unterlage – super flexibel.
–> Faltbare Wickelunterlage to go*

8. Stillkissen oder großes Seitenschläferkissen
Nicht nur zum Stillen – auch zum Schlafen, Lagern, Kuscheln. Ich schwöre auf diesen Stillmond!*

10. „Mediznisches“
eine einfache Zinkcreme und ein Fieberthermometer*

Unsere minimalistische Babyausstattung – was wir wirklich gebraucht haben

Was wir NICHT gebraucht haben:

  • Heizstrahler (ein warmer Raum bzw. ein Heizlüfter reichte uns völlig)
  • Babybadewanne (ein Waschlappen & kuschelige Handtücher taten’s auch, wir haben gemeinsam gebadet oder in der Küchenspüle)
  • Sterilisator (wir haben einfach abgekocht oder im Thermomix sterilisiert)
  • Babynest (wir haben lieber auf uns vertraut – im Bett oder Tragetuch)
  • 3-in-1 Kombikinderwagen mit 1000 Funktionen (wir haben lieber getragen)
  • Spielbogen, Mobile & Co. (erst später relevant – anfangs war Mama das Highlight)

Was wirklich zählt

Wir haben in der Babyzeit nicht alles „perfekt“ gemacht. Aber wir haben uns auf das konzentriert, was zählt:
Verbindung statt Ausstattung.

Und genau das wünsche ich auch dir:
Dass du spürst, dass du nicht viel brauchst, um deinem Baby alles zu geben, was es wirklich braucht.Dich. Deine Nähe. Deine Liebe.